Winterreifen und Versicherungen: Wichtig, wenn es kracht

Winterreifen und Versicherungen: Wichtig, wenn es kracht
© Thomas Tepe

Sommerreifen sind auch bei Minusgraden akzeptabel, aber nur, solange es keine Glätte gibt. Die ist bekanntlich immer genau zwischen den nicht glatten Stellen. Die lassen sich leicht beim Rutschen ausfindig machen. Genau dann ist es zu spät, wenn es kracht.

Versicherungen stellen sich auf den Standpunkt, daß mit Winterbereifung der Schaden weniger umfangreich gewesen wäre. Im Extremfall kann es sogar zur totalen Zahlungsverweigerung führen. Technisch gesehen sollten Sommerreifen eine Profiltiefe von 1,5 Millimetern, doch Winterreifen mindestens 4 Millimeter aufweisen. 1 Millimeter Profil ist für Schneeglätte zu wenig.

"Man riskiert den Verlust des Versicherungsschutzes und muss mit hohen Regressforderungen rechnen", wird Katrin Müllenbach-Schlimme vom ADAC in DIE WELT am 5. Februar 2009 zitiert.

Hans Kolpak
versicherungsintern


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