Wann implementieren Versicherer Elemente von Social Business?

Versicherungsgesellschaften zählten zu den ersten Unternehmen, die EDV, IT und Computer einsetzten, um Zahlen und Daten zu bewältigen. Die unterschiedlichen Begriffe sind historisch bedingt. Genau diese Computer-Branchen sind prädestiniert, aus dem Trend "Social Business" den Megatrend des 21. Jahrhunderts neben der Solarindustrie in Asien zu schaffen. Thomas Knüwer, Reporter in der Redaktion Handelsblatt zur Next09: "Die vergangenen zwei Tage verbrachte ich auf der Web-Konferenz Next09. Es waren zwei Tage mit wenigen High- aber fast ohne Lowlights. … Die Next09 war somit fast eine Next08/15."
Leben wir nicht gerade jetzt in einer spannenden Zeit der Krise, die immer mehr Menschen als Chance zu überfälligen Strukturänderungen begreifen? Weltweit werden Grenzen jeglicher Art offenbar. Nur Änderungen überwinden finanzielles Scheitern aller Art. Vielerorts wird einfach nur Geld von Regierungen verbrannt, statt Änderungen zu erzwingen. Genau solche visionären Ansätze gehörten auf eine solche Webkonferenz wie die Next09! Stattdessen gab es eine Fülle von Selbstgefälligkeiten und Eigenwerbung in allen Varianten – gähnend langweilig! Für "Social Business" braucht es keine Sonne, sondern eine Menge Grips! Sonne gibt es Asien und Grips haben wir doch hoffentlich noch, oder?
Dabei ist doch ganz einfach. Führungskräfte brauchen den Begriff des "Social Business" nur aufzugreifen! Die eigentlichen Innovationen bringt sowieso die darunterliegende Managementebene hervor! Kern von "Social Business" sind Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften und diese reinvestieren, während soziale Anliegen als Unternehmensziele dienen. Es gibt auch einen Wikipedia-Artikel hierzu und einen Friedensnobelpreisträger und eine Bank für Microkredite und und und …
Die Frage ist, wie bringt man den Führungskräften in Versicherungen bei, ihr Denken und Handeln neu auszurichten, während der Zug der Zeit unaufhaltsam weiterfährt? Hierzu Oliver Knittel, IT-Consultant für Versicherungen: "Nichts hat sich so schnell entwickelt wie die Telekommunikation und die EDV. Unternehmen müssen daher schnell auf die Veränderungen der Märkte reagieren. Der Fachkräftemangel und immer neue Projekte zwingen sie geradezu dazu, auf externe Unterstützung zurückzugreifen. Neben Aus- und Weiterbildung des bestehenden Mitarbeiterstamms ist der Einsatz von externen Spezialisten ein Teil der Personal- und Unternehmensstrategie geworden."
Was bringt Versicherungsgesellschaften und ihre Kunden erfolgreich vorwärts und auf die Höhe der Zeit? Es ist das Festhalten am Bewährten und das Einbeziehen des Innovativen. Das Bestechliche am kleinen Einmaleins der Betriebswirtschaft ist die unbestechliche Transparenz der Ergebnisse: 2 x 2 = 4.
Hans Kolpak
versicherungsintern