Wahlgeschenke für Krankenhäuser auf Kosten der Beitragszahler der GKV?
Merkel-mütig und wankel-würdig: Staatssozialismus pur. Erst müssen die Krankenhäuser per Gesetz auf Kosten der Patienten sparen, jetzt hat "Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) … drei Milliarden Euro in Aussicht gestellt". "Das Geld müssen die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung aufbringen. Der Beitragssatz wird sich voraussichtlich um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte erhöhen." Was sind die Hintergründe diese wankelmütigen Dirigismus unter der Regierung Merkel?
Das fünfminütige Interview auf NDR info mit Daniel Bahr liefert nur Schlagworte, doch der ausführliche Artikel der FDP enthält Einzelheiten und Hintergründe.
Abgesehen von dem Bestreben der Krankenhausverwaltungen, den eigenen Betrieb vor Ort wirtschaftlich zu führen, reicht der gesetzliche Einfluß sogar in den medizinischen Bereich hinein, was die Situation für Ärzte, Pfleger und Hilfskräfte doppelt kompliziert. Es ist einfach nur absurd. Deshalb waren in Berlin am 25. September 2008 130.000 Menschen auf der Straße.
Und weil die Europäische Zentralbank nicht einfach drei Milliarden Euro drucken kann, die natürlich wiederum an Auflagen gebunden sind, sollen die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung erhöht werden, um das Geld wieder zurückzuspülen. Das sind Taschenspielertricks in einer gigantischen Geldumverteilungsbehörde.
Hans Kolpak
versicherungsintern

Oktober 7th, 2009 at 05:08
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