Versicherungen: Warum brauchen wir so etwas überhaupt?
abgelegt im Archiv Versicherungen am 26.07.08

© Staat ist korrumpiert. Um wirtschaftlich handeln zu können, wurden Versicherungen gegründet. Doch viel zu viele halten die Hand auf: Vertrieb und Bürokratie schlucken das meiste Geld. Eine Versicherungsgesellschaft steuert wie ein Ozeanriese im bösen Menschenmeer, isoliert vom Wasser und alles zermalmend, was mit ihr zusammenstößt. Warum?
Versicherungen sind relativ neu, wie der Wikipedia-Artikel zeigt. Denn eine Menschheit, in der alle allen helfen, ist eine Utopie geblieben. Es gibt auch keine Gesellschaft, in der jeder seinen Anteil gibt und arbeitet und jeder alles erhält, was er braucht.
So wurden Versicherungs-Gesellschaften gegründet, die sich ihrerseits rückversichern und einem weltweiten Netz von Rückversicherern angehören.
Nicht nur gibt es scharfe vertraglich geregelte Verfahren, wer in Verwaltung und Vertrieb wie profitiert, sondern die Versicherten ihrerseits werden durch Versicherungsbedingungen gegängelt und kurz gehalten, um Versicherungs-Betrügereien einzudämmen.
Einer der größten Tricks der Versicherer war, nicht nur Risiken abzudecken, sondern auch Sparguthaben zu verzinsen. So kam mehr Kapital zum Absahnen zusammen. Im Gefolge all dessen haben neben den Ausschließlichkeitsvertretern Versicherungsmakler und Versicherungsberater an Bedeutung gewonnen. Und in Deutschland kann nicht mehr jeder unqualifizierte Schwätzer den Kunden Verträge aufs Auge drücken. Versicherungskaufmann ist jetzt ein Ausbildungsberuf. Das hat die Wildwestmanieren der Drückerkolonnen wesentlich eingedämmt.
So weit, so schlecht. Für uns Laien ist Versicherungsrecht genauso unverständlich und unübersichtlich geworden wie Bürgerliches Recht und Strafrecht und und und .... Um so wichtiger sind fundierte Tipps und aktuelle Hinweise für Versicherte.
Ich verhalte mich von Fall zu Fall neutral. Ich bin kein Versicherungsvertreter mehr, nur noch Kunde. Auch halte ich nicht viel davon wie der Versicherungsberater Hans-Dieter Meyer auf die Gesellschaften einprügelte. Das war einfach nur peinlich.
Daß Verbraucherschützer auch übers Ziel hinausschießen können gehört zum Versicherungsalltag dazu. Jeder Schreibtisch in einem Versicherungsbüro hat zwei Seiten. Für Sie ein aufmerksames Ohr am Markt zu spitzen und den feinfühligen Riecher im Wind wirtschaftlichen Druckes zu halten ist meine Motivation.
Es soll Ihr Nutzen sein, wenn Sie in diesem Blog versicherungsintern.de lesen. Und ich begrüße Ihr Feedback als Versicherer genauso wie als Versicherter. Nur eines lösche ich rigoros: Plumpe Werbung und dämlichen Spam!
Hans Kolpak
versicherungsintern
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So wurden Versicherungs-Gesellschaften gegründet, die sich ihrerseits rückversichern und einem weltweiten Netz von Rückversicherern angehören.
Nicht nur gibt es scharfe vertraglich geregelte Verfahren, wer in Verwaltung und Vertrieb wie profitiert, sondern die Versicherten ihrerseits werden durch Versicherungsbedingungen gegängelt und kurz gehalten, um Versicherungs-Betrügereien einzudämmen.
Einer der größten Tricks der Versicherer war, nicht nur Risiken abzudecken, sondern auch Sparguthaben zu verzinsen. So kam mehr Kapital zum Absahnen zusammen. Im Gefolge all dessen haben neben den Ausschließlichkeitsvertretern Versicherungsmakler und Versicherungsberater an Bedeutung gewonnen. Und in Deutschland kann nicht mehr jeder unqualifizierte Schwätzer den Kunden Verträge aufs Auge drücken. Versicherungskaufmann ist jetzt ein Ausbildungsberuf. Das hat die Wildwestmanieren der Drückerkolonnen wesentlich eingedämmt.
So weit, so schlecht. Für uns Laien ist Versicherungsrecht genauso unverständlich und unübersichtlich geworden wie Bürgerliches Recht und Strafrecht und und und .... Um so wichtiger sind fundierte Tipps und aktuelle Hinweise für Versicherte.
Ich verhalte mich von Fall zu Fall neutral. Ich bin kein Versicherungsvertreter mehr, nur noch Kunde. Auch halte ich nicht viel davon wie der Versicherungsberater Hans-Dieter Meyer auf die Gesellschaften einprügelte. Das war einfach nur peinlich.
Daß Verbraucherschützer auch übers Ziel hinausschießen können gehört zum Versicherungsalltag dazu. Jeder Schreibtisch in einem Versicherungsbüro hat zwei Seiten. Für Sie ein aufmerksames Ohr am Markt zu spitzen und den feinfühligen Riecher im Wind wirtschaftlichen Druckes zu halten ist meine Motivation.
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