Versicherungen die man nicht wirklich braucht
abgelegt im Archiv Neues aus der Branche am 23.02.10

© Andjam79Alle, die gerne in den Wintersport fahren oder auch sonstige Urlauber kennen es sicher - die ganzen Angebote an zusätzlichen Versicherungen, die man ja so unbedingt braucht. Doch braucht man sie wirklich? In den meisten Fällen sind diese Versicherungen allerdings etwas, auf das man verzichten kann. Eine Versicherung sollte man auf jeden Fall abschließen vor Antritt einer Reise, und das ist die Reiserücktrittsversicherung. Wenn man als Urlauber vor Antritt der Reise plötzlich krank wird und die Reise wieder absagen muss, fallen sehr oft hohe Stornierungsgebühren an, die der Reiseveranstalter gerne einmal erhebt. Vor diesen hohen Kosten kann die Reiserücktrittsversicherung schützen. Auch bei weiteren Rücktrittsgründen wie einem plötzlichen Unfall, dem Tod von Angehörigen oder auch Krankheiten springt die Versicherung ein. Ebenso abgesichert ist dabei auch eine Schwangerschaft, Verlust des Arbeitsplatzes oder ein Brand.
Als verzichtbar gilt dagegen die Reisegepäckversicherung.
Es wird zwar gerne für einen Versicherungsschutz gegen Einbruchdiebstahl oder Feuer geworben, aber niemand sagt dabei, dass diese Ereignisse auch sehr oft bereits mit der Außenversicherung der Hausratversicherung abgedeckt ist. Daher sollte man vor dem Abschluss einer solchen Reisegepäckversicherung erst einmal prüfen, ob diese Versicherungsfälle nicht bereits dort abgedeckt sind. Oftmals sind die Bedingungen und Voraussetzungen sehr schlecht und oft zahlen die Versicherungen im Schadensfall gar nicht.
Eine Wintersportgeräteversicherung wird einem immer gerne angeboten, wenn man sich neue Skier kauft. Das sollte man aber lieber ablehnen, denn diese Skibruchversicherung zahlt im Fall der Fälle immer nur den Zeitwert der Skier. Wenn die Skier also schon zwei Jahre alt sind, kann man sich das Geld lieber beiseite legen für neue Skier.
Eine Sporthaftpflicht wird auch immer gerne dem aktiven Sporturlauber angeboten, diese übernimmt aber nur die Kosten, die bei Schäden durch sportliche Aktivitäten entstehen. Besser ist man da mit einer privaten Haftpflichtversicherung bedient, die sowohl im Urlaub als auch privat noch zusätzlich für selbst verursachte Schäden aufkommt.
Vorsicht ist auch bei speziellen Wintersportpaketen geboten, denn die Deckungssummen dieser Pakete, die meistens eine Haftpflicht-, Reisekranken- und Unfallversicherung beinhalten, ist meistens nicht sehr hoch. Wenn man diese Versicherungen einzeln abschließt, kann man sogar noch Geld sparen.

© Andjam79
Tags: Außenversicherung der Hausratversicherung, zusätzliche Versicherungen, Wintersportversicherung, Wintersportgeräteversicherung, Sporthaftpflicht, Reiserücktrittsversicherung
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Wong
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