Künstlersozialversicherung: Hervorragende Entwicklung nach der Reform
abgelegt im Archiv Altersvorsorge am 14.08.08
Der Deutsche Kulturrat freut sich in seiner Pressemitteilung vom 13. August mit den versicherten Künstlern über die positiven Entwicklungen. Die Vorstellung von einer "brotlosen Kunst" war gestern. Viele ältere Mitbürger wissen immer noch nicht, daß freiberufliche Künstler und Publizisten kranken-, pflege- und rentenversichert sind. Sind Sie richtig versichert? Brauchen Sie Informationen aus erster Hand?
Das 216-seitige pdf-Dokument zu den Hintergründen und aktuellen Anforderungen an das Künstlersozialversicherungsgesetz ist hier frei erhältlich, über das Bundessozialministerium auch als Buch. Der Beitragssatz von 5,9% in 2005 ist weiter rückläufig. Für 2009 wurde er auf 4,4% festgelegt.
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates: "Endlich, der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung sinkt und die Wettbewerbsgerechtigkeit steigt. ... Die Krise der Künstlersozialversicherung ist überwunden!".
"Im Jahr 1981 wurde formuliert, der Kulturrat solle ein 'Dachverband der Dachverbände' werden. Jetzt, zweieinhalb Jahrzehnte später, ist er der anerkannte Spitzenverband der Bundeskulturverbände. 210 Bundeskulturverbände haben sich in acht Sektionen dem Deutschen Kulturrat e.V. angeschlossen."
Unsere Kultur und Zivilisation ist geprägt von einer umfassenden Vielfalt künstlerischer Ausdrucksweisen in allen Medien und in der baulichen Gestaltung unserer Gesellschaft. Millionen von Menschen arbeiten als Künstler oder Publizisten. Sie auch? Sind Sie richtig versichert? Falls noch nicht, dann handeln Sie jetzt!
Hans Kolpak
versicherungsintern
Tags: Künstlersozialversicherung Künstler Publizisten Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversi
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Wong
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Hans Kolpak
(10.09.08 13:23 Uhr)
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Die Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein wollen die Künstlersozialversicherung abschaffen. Wie der Deutsche Kulturrat, das Spitzenorgan der deutschen Kulturverbände mitteilt, sei die Empfehlung „klammheimlich“ in der Bundesratsdrucksache 558/1/08 vom 8. September versteckt, die sich mit dem Entwurf des Dritten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere der mittelständischen Wirtschaft befasst."
Hans Kolpak
versicherungsintern