In der Mausefalle: Drückerkolonnen unter Druck

Menschen, die finanziell unter Druck stehen, sollten die Finger von provisionsabhängigen Arbeiten lassen. Warum sind finanziell schwache oder verschuldete Mitarbeiter empfänglich für Erpressungen und Ausbeutungen durch Arbeitgeber? Was läßt sie zu Spielern und Spekulanten werden, statt zu Arbeitern mit festgelegtem Lohn?
Zwar kann nicht mehr jeder nicht qualifizierte Hansel verkaufen, weil es das Berufsbild des Versicherungskaufmannes gibt, doch jeder Mensch kann ein "Tippgeber" sein. Für diesen "Tipp" zahlen Fachleute in Vertriebsgesellschaften gerne ein pauschales oder prozetuales "Trinkgeld" an "freie Mitarbeiter".

Trotz verbesserten Verbraucherschutzes und ordentlicher Ausbildungen hat sich seit den Siebziger Jahren nichts Grundlegendes verändert. Verträge laufen aus und Menschen werden berufstätig. Der Markt für Drückerkolonnen wächst fortlaufend nach, um Platz für neue verbrannte Erde zu machen.

Hüten Sie sich vor Produkten, die nur um der Provision willen gehandelt werden. Die Zeche zahlen immer Sie! Hüten Sie sich vor Vertriebsgesellschaften, die nicht die Produkte, sondern die Bezahlung in den Vordergrund schieben. Sie geraten in einen Teufelskreis, aus dem schwer zu entrinnen ist!

Verbraucherschutz-Magazin.de: "Viele Strukturvertriebe vermitteln Produkte, die ausgesprochen schädlich für den Geldbeutel der Kunden sind, weil sie zu teuer, unsinnig oder in der Leistung schlecht sind."

Hans Kolpak
versicherungsintern


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