Finanztest kritisiert Riester-Rente als Anlageform

Am 29. August verfaßte ich einige Anmerkungen zur Riesterrente. Am 16. September veröffentlichte die Stiftung Warentest in Ihrer Zeitschrift Finanztest eine untersuchung zu den Vertragsangeboten. Was ist zu beachten und nur für wen kommt ein solcher Vertrag in Frage?

So etwas wie einen Wolpertinger oder eine eierlegende Wollmilchsau in der Geldanlage zum Zwecke einer Altersvorsorge gibt es nicht. Unterschiedlich riskante Anlagen nach Zugriff und Ablauf zu streuen, ist Standard.

Die Umverteilungspraxis von Steuervorteilen und Subventionen gepaart mit sehr hohen Steuersätzen ist grober volkswirtschaftlicher Unfug. Diese Einsicht nistet sich sehr zögerlich in die Hirne der Experten ein. Die gewaltige Bürokratie von Behörden und Unternehmen verschlingt unser Bruttosozialprodukt wie ein unersättlicher Moloch immer mehr. Die gesetzliche Rentenversicherung blutet aus.

Eine Altersvorsorge nach Riester wird steuerlich gefördert. Den Bürgern Sand in die Augen zu streuen, wäre billiger gewesen. Alternative: Sie stecken den Kopf in den Sand und wenn Ihnen das zu trocken und zu staubig erscheint, schenken Sie sich einen Wein oder ein Bier ein.

Wissen Sie heute schon, ob Sie morgen noch Ihren monatlichen Riesterbeitrag zahlen können bis zum Ende der Laufzeit? Lesen Sie die kritische Würdigung von Finanztest.

Hans Kolpak
versicherungsintern


One Response to “Finanztest kritisiert Riester-Rente als Anlageform”

  1. neon tabela Says:

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