Die zweitwichtigste Police überhaupt: Berufsunfähigkeit

Gern verdrängt, aber DER lebenswichtige finanzielle Schutz, um sich ein anderes Leben aufzubauen: Versicherungsschutz bei Berufsunfähgkeit. Warum wird diese Vorsorge im Vergleich zur Privathaftpflichtversicherung so sträflich vernachlässigt? Wer sollte sich hierum Gedanken machen und auf jeden fall handeln?
"Jeder vierte Arbeitnehmer wird erwerbsunfähig – im Durchschnitt schon mit 43 Jahren." heißt es in der Pressemitteilung vom 12. August, mit der der Bundesverband der Verbraucherzentrale das Erscheinen des aktuellen Ratgebers "Berufsunfähigkeit gezielt absichern" bekanntgibt.

Selbst junge Beamte, die in ihrer Vorbereitungszeit noch nicht die volle Fürsorge ihres Dienstherrn genießen, brauchen eine solche Police. Die schweren Unfälle mit Verkrüppelungen und die spektakulären Schlaganfälle junger Menschen sind eher selten.

Die meisten Versicherungsfälle bei 40 bis 50-Jährigen betreffen Einschränkungen, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind, aber eine Berufsunfähigkeit zur Folge haben und die Lebensplanung über den Haufen werfen. Es ist bekannt, daß die gesetzliche Erwerbsunsfähigkeitsrente eher ein Taschengeld ist, aber kein Beitrag zu einem beruflichen Neubeginn in veränderter Form.

Auch wenn Sie erst 30 oder 40 Jahre alt sind und noch glauben, die Welt aus den Angeln heben zu können, investieren Sie bitte in Ihrem eigenen Interesse ein paar Euronen und ein paar Stunden Ihrer wertvollen Lebenszeit, um diese für Ihr Leben so wichtige Information zu haben. Und dann entscheiden Sie bewußt, was Sie tun.

Hans Kolpak
versicherungsintern


One Response to “Die zweitwichtigste Police überhaupt: Berufsunfähigkeit”

  1. Marko Says:

    Auch Interessant für den Bereich Absicherung ist gerade für Menschen, welche auf das Rentenalter zugehen eine Vorsorge im Bereich Pflegeversicherung zu treffen. Denn nicht nur bei der Altersvorsorge oder Berufsunfähigkeit hat der Staat gekürzt, sondern auch beim Thema gesetzliche Pflegeversicherung. So kostet ein Pflegeplatz in Deutschland rund 3.000,-€. Die Leistungen vom Staat betragen im besten Fall 1.470,-€ pro Monat. Wer hier Vorsorge treffen will sollte über den Abschluss einer privaten Pflegetagegeldversicherung oder Pflegerente nachdenken.

    weitere Informationen finden Sie unter:

    http://www.fincenter.de/Pflegeversicherung/pflegetagegeldversicherung.html

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