Versicherung
Die Wut der Bürger: Versicherungen außen vor
abgelegt im Archiv Kapitalmarkt von Hans Kolpak am 19.04.09
Die Wut der Bürger: Versicherungen außen vor
  © dierk schaefer
Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche am 4. April 2009: "So hat Wilhelm Röpke, der schärfste Denker unter den Vätern der sozialen Marktwirtschaft, ihr Selbstverständnis beschrieben. Sie lehnen die "Stallhaltung" im Sozialstaat ab, sorgen für wachsenden Wohlstand durch harte Arbeit und nachhaltiges Verantwortungsgefühl. Es sind aber auch die, deren Wut die Regierungen fürchten müssen. Denn sie steigen auf die Barrikaden, wenn die Gesellschaft Wachstums- und Wohlstandsversprechen nicht mehr aufrechterhalten kann.
...
Aber wenn die Stimmung erst so schlecht geworden ist wie die Lage, wird es so ruhig nicht bleiben im Land. Ein halbes Dutzend Wahlen heizen die Stimmung an. Das werden selbst für die gemütliche Rentnerrepublik spannende Monate, die erste wirkliche Bewährungsprobe für unser Gesellschaftssystem."

Wahlkrieg statt Bürgerkrieg oder 3. Weltkrieg?

Ich schreibe, weil ich unbeirrt meine Gedanken im Netz streue für einen Paradigmenwechsel unserer Gesellschaft, zum Beispiel durch eine einfacheSteuer. Das Fatale ist ja immer noch, dass Professoren und Manager gekickt werden müssen, weil ihr guter Rat nicht den Richtlinien der Politik entspricht. Und die bestimmt eingebettet in eine wundersame Ideologie unsere gute Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel. Politisch korrekt sein ist das A & O, das Alpha und Omega.

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Gibt es auf der Bühne des Politkabaretts nicht vielleicht doch eine Souffleuse?

Solange die Erde eine Scheibe ist, weil die Wahrnehmung nur 20 Kilometer weit reicht, wird sich auch in diesem unserem Lande wenig ändern, was an die Wurzeln reicht. Wir werden halt verKohlt. Das ist Tradition, nicht nur in Bayern. In diesem Umfeld operieren Versicherungsgesellschaften und ringen um gute betriebswirtschaftliche Ergebnisse zugunsten ihrer Versicherten, während immer mehr ideologiegetränkte Verschleierer der Ursachen die Bühne der Spekulanten betreten. Das leuchtet sogar BILD-Getürkten ein.

Oliver Knittel, INsure-IT Unternehmensberatung für Versicherungen: "Dass Herr Tichy sich nicht bei Herrn Blüm entschuldigen muss, hat er nicht den Schülern in Hermeskeil, sondern vor allem den Versicherungsgesellschaften zu verdanken. Da sie nicht gezockt haben, sind private Renten nach wie vor sicher, während die Krise die Sozialversicherungsbeiträge schrumpfen und die Ausgaben steigen lassen wird. Von daher danke liebe Versicherer, lasst uns weiter daran arbeiten, dass sich niemand dafür entschuldigen muss, wenn er eigenverantwortlich selbst für sein Alter sorgt."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Hans Kolpak
versicherungsintern.de
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Tags: Versicherungsgesellschaften  Versicherungen  Anlagekapital  Geldanlage  Kapitalvermögen  Renten 
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