Die Lebensversicherung – nur nicht vorschnell unterschreiben
abgelegt im Archiv Lebensversicherung am 04.04.10

© lowjumpingfrogGerade in der heutigen Zeit ist es für die Versicherungsvertreter nicht mehr so einfach, ihre Versicherungen den den Mann oder die Frau zu bringen. Sehr oft stehen in der letzten Zeit die Versicherungsvertreter vor der Tür. Den für sie dicksten Ertrag bringen immernoch die Kapitalbildenden Lebensversicherungen. Oft besitzt man aber genau eine solche Versicherung bereits, da heißt es besonders vorsichtig zu sein, denn die Vertreter versuchen nur allzu gerne die Menschen dazu zu überreden, die alte Versicherung zu kündigen und eine neue abzuschließen. Oft wird eine höhere Rendite versprochen. Das ist allerdings nicht mehr so.Während man in den 90er Jahren noch 4 Prozent Garantiezins erhielt, sind es heute gerade noch einmal 2,25 Prozent. Wer einen alten Vertrag aus den 90ern hat, sollte auf keinen Fall kündigen, denn das würde einen großen Fehler bedeuten. Daher sollte sich jeder zunächst einmal fragen, ob die angebotene Police überhaupt den eigenen Bedürfnissen entspricht. Wer etwas für seine Altersvorsorge tun möchte, der kann zunächst einmal mit der Riester-Rente anfangen. Wichtig ist hierbei, dass sie Hartz-IV-sicher ist. Hierzu zählt auch die Betriebsrente über den Chef.
Sie ist auch steuerlich interessant, und man spart zudem die Sozialabgaben. Wer dann noch etwas mehr sparen möchte, der kann sich mit der Kapitalbildenden Lebensversicherung befassen. Allerdings gibt es hierbei viele Sachen, die man unbedingt beachten sollte. Es gibt garantieverzinste Produkte und fondsgebundene Tarife. Die Rendite der garantierten Produkte liegt zu Zeit bei gerade einmal 4 Prozent. Diese wird aber nicht mehr steuerfrei ausgezahlt. Wer seine Versicherung erst nach 2005 abgeschlossen hat muss bis zum 60. Lebensjahr durchhalten, um einen Steuervorteil bei der Auszahlung zu erhalten. Trotzdem muss die Hälfte der Gewinnes immernoch versteuert werden. Fondstarife bringen höhere Rendite, aber auch immer eine Unsicherheit darüber, was wirklich übrig bleibt. Der Todesfallschutz ist übrigens in allen Kapitalbildenden Lebensversicherungen enthalten, aber dieser Baustein kostet Geld. Wer seine Familie abgesichert wissen möchte, der sollte lieber auf eine Risikolebensversicherung setzen oder auf eine private Rente. Immer gilt, dass man nie etwas unter Zeitdruck unterschreiben sollte. Informieren Sie sich immer ganz genau über das, was man ihnen anbietet. Ein guter Versicherungsvertreter wird immer gerne die Zeit für eine Überprüfung einräumen.

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Tags: kapitalbildende Lebensversicherungen, fondsgebundene Tarife, garantieverzinste Produkte, Fondstarife, Riester-Rente
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