Betrug am Beitragszahler: Versicherungsfremde Leistungen werden totgeschwiegen

Laut der Hans-Böckler-Stiftung werden versicherungsfremde Leistungen auf dem Buckel der Beitragszahler erbracht: "Der Bund zahlt zwar einen Zuschuss, aber es verbleiben immer noch 39,2 Milliarden."

Warum streut Bert Rürup den Rentnern Sand in die Augen, wenn am 25. August im Donaukurier das Deutsche Institut für Altersvorsorge auf den Putz haut? Warum werden die versicherungsfremden Leistungen nicht zurückgefahren? Was ist das überhaupt? Warum sinken die Renten fortlaufend, statt wie jede private Geldanlage zu steigen?

Versicherungsfremde Leistungen wären eigentlich von der Bundesregierung zu erbringen. Diese hat die Leistungen jedoch an die Träger gesetzlichen Rentenversicherungen delegiert und zahlt zum Ausgleich einen Bundeszuschuß. Jedoch zahlt sie zu wenig, was seit Jahren ein politischer Zankapfel ist.

Es wird versucht, den Umfang der versicherungsfremden Leistungen zu verschleiern. Auch halten sich nicht wenige Journalisten aus falscher Scham zurück, diesen Umstand immer wieder anzuprangern. Es gibt kaum einen Skandal, der seit Jahrzehnten solch große Ausmaße hat. Kritische Bürger, die dazu publizieren, werden in Mißkredit gebracht und im Extremfall sogar zum Schweigen. Es geht um Milliarden von Euro, die der Bund nicht zahlt.

Doch es gibt Ausnahmen. Der Tagesspiegel scheut sich nicht, dieses heiße Eisen anzufassen und die finanziellen Zusammenhänge aufzuzeigen.

Hans Kolpak
versicherungsintern


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