BdV rät, mindestens 1000 Euro Berufsunfähgikeit abzusichern

BdV rät, mindestens 1000 Euro Berufsunfähgikeit abzusichern
  © Hanan Cohen

Einige Tücken zählt Florian Overbeck vom Bund der Versicherten auf: "Unter 1000 Euro Rente sollte man, wenn es irgendwie geht, nichts abschließen. Probleme mit dem Rücken oder mit der Psyche sind mit Abstand die häufigsten Gründe für das Eintreten einer Berufsunfähigkeit."

Im Artikel von NWZonline weist er auf einige Tücken hin, die sich leicht umschiffen lassen, wenn man um sie weiß. Daß Versicherungsgesellschaften im Vorfeld ihr Risiko minimieren möchten, leuchtet ein. Doch spätestens im Versicherungsfall wird alles ausgegraben, was relevant sein könnte und nicht im Antrag angegeben wurde. Dies wird, auch wenn es an den Haaren herbeigezogen ist, zum Anlaß genommen, die Leistung zu verweigern. Die Gesellschaften bewegen sich jedoch oft auf dünnem Eis. Warum sollten sie sonst bereit sein, auf dem "Kulanzwege" freiwillige Teilleistungen ohne Rechtsanspruch zu erbringen? Die sind nämlich preiswerter als eine gerichtliche Auseinandersetzung inklusive Prozeßkostenrisiko.

Nicht selten unterscheiden sich die Sichtweisen von Versicherten und Versichern. Deshalb empfehle ich Ihnen nicht nur, einen solchen Vertrag in jungen Jahren abzuschließen, sondern auch vorher die Hinweise vom Bund der Versicherten zur Berufsunfähigkeit zu lesen.

Hans Kolpak
versicherungsintern


One Response to “BdV rät, mindestens 1000 Euro Berufsunfähgikeit abzusichern”

  1. neon tabela Says:

    te?ekkürler. payla??m ve bilgiler için..

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